Nun haben die Ärzte festgestellt, Frank hat einen Virus. Sofort wurde Frank verlegt auf die Isolier-Station. Nun waren nur noch ein Pfleger und Bernd beim Frank. Die Ärzte schauten nur zur Tür rein und verschwanden wieder. Der Pfleger sagte: „Das ist hier zu langweilig für Frank. Auf der Intensivstation war immer etwas los. Da war Bewegung, Ärzte und Schwestern kamen und gingen wieder. Deshalb müssen wir hier für Abwechslung sorgen. Am besten mit Bewegung.“

Franks linke Seite war vollständig gelähmt. Dann haben der Pfleger und Bernd Frank im Bett aufgesetzt und haben Arme und Beine bewegt. Tag für Tag bis zum 20.10.1998. Da wurde Frank mit dem Hubschrauber nach Hattingen-Holthausen in eine Reha geflogen. Von nun an fuhr Franks Vater jeden Tag vom Westerwald nach Hattingen-Holthausen. Das liegt hinter Wuppertal, bei Bochum. Dort arbeitete er täglich weiter mit Frank, so wie er es in Siegen von dem Pfleger gelernt hatte. Die Ärzte dort sahen das gar nicht gerne, aber Bernd ließ sich nicht beirren. Er setzte Frank auf und holte ihn schon aus dem Bett in einen Rollstuhl. Aber Frank war noch im Wachkoma.